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Ausgestellte Musik

Untersuchungen zur Vermittlung und Rezeption von musikalischen Themen im Museum

Gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG)

Gamba

Methoden

Museumsanalytischen Arbeiten erfolgen unter Verwendung semiotischer
und erzähl­theoretischer Vorgehensweisen, wie sie von verschiedenen Autor_innen vorgeschlagen1 und im Vorfeld des Projektes erprobt und in Teilen modifiziert wurden.

Für die Erfassung von Ausstellungskonzepten sind semistrukturierte
Interviews vorgesehen, bei denen die Verantwortlichen frei über ihre Ideen
und Vorgehens­weisen berichten und reflektieren können. Neben Kurator_innen bzw. Kurator_innenteams kommen hier auch Szenograf_innen, Restaurator_innen und gegebenenfalls involvierte Vertreter_innen lokaler Interessengruppen sowie Sponsor_innen zu Wort.

Die Untersuchungen zur Rezeption des Publikums erfolgen mit ethnographischen Methoden. Kommunikation und Verhaltensweisen von Besucher_innen werden mittels Feldaufzeichnungen dokumentiert und in Gesprächen erörtert. Als Vorbild dienen Forschungen der britischen Museumswissenschaftlerin Sharon MacDonald am Londoner Science Museum.2

1 Michael Parmentier (2001): Der Bildungswert der Dinge oder: Die Chancen des Museums.
In: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft 1/2001. 39–50.
2 Sharon Macdonald (2002): Behind the Scenes at the Science Museum. Oxford, New York: Berg.